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Photo by Clay Banks on Unsplash

5 Bücher für den Herbst und Winter

Von fantastischen Romanen über Science Fiction in Graphic Novels bis hin zu packenden biografischen Geschichten: Der Herbst und der Winter sind die beste Zeit für Bücher. Zu Hause, im Café, auf der Couch oder im Bett.

Leonie Brooks

Wir stellen fünf Bücher vor, die Spaß und tolle Lektüren versprechen. Aber auch als Geschenk zur Weihnachtszeit haben Bücher traditionsgemäß Hochsaison. Hier sind unsere Tipps. 

1. Matt Haig: Die Mitternachtsbibliothek
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Foto: Droemer Verlag

Was wäre wenn? Diese Frage stellen sich die allermeisten von uns oft. Auch die Protagonistin in Matt Haigs „Die Mitternachtsbibliothek“ Nora Seed erlebt alternative Lebensläufe in der mysteriösen Mitternachtsbibliothek, die sie mögliche parallele Leben durchleben lässt. Was bereut man im Leben? Wäre eine Karriere als Rockstar wirklich besser gewesen? „Die Mitternachtsbibliothek“ war dieses Jahr bei Kritiker*innen wie beim Publikum ein Riesenerfolg. Die inspirierte und einfühlsame Sprache verzaubert, thematisiert aber zugleich ernste Themen wie Angst. 

2. Cixin Liu: Die Wandernde Erde
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Foto: Splitter Verlag

Der chinesische Schriftsteller Cixin Liu ist einer der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren der Gegenwart und eine der erfolgreichsten chinesischen Autoren weltweit. Seine Trisolaris-Trilogie wird derzeit für Netflix verfilmt und gemeinsam mit dem Verlag Splitter startete dieses Jahr eine umfangreiche Graphic-Novel-Reihe, die über mehrere Jahre laufen wird und 26 Künstler*innen aus Europa, China und USA auf voraussichtlich 15 Bänden vereint. Der erste Teil ist die Kurzgeschichte „Die wandernde Erde“, die 2008 erschien und 2019 auf Deutsch übersetzt wurde. Die Zeichnungen sind von Stefano Raffaele, das Szenario von Cixin Liu und Christophe Bec. Kurz bevor unsere Sonne zum Roten Riesen wird, sorgen tausende Triebwerke dafür, die Erde in ihrer Rotation zu stoppen, um dann auf eine lange Reise Richtung Stern Proxima Centauri zu bringen, noch bevor die Sonne explodiert. Ein beunruhigendes wie wissenschaftlich fundiertes Szenario. Christophe Bec und Steffano Raffaele zeigen in ihren faszinierenden Bildern, wieso sie zu den wichtigsten Graphic-Novel-Artists Frankreichs zählen. Des Weiteren sind erschienen: „Yuanyuans Blasen“, „Meer der Träume“ und „Der Dorflehrer“. Eine monumentale Reihe, die es so in der Buchwelt noch nicht gegeben hat und Lust auf die Fortsetzung macht. 

3. Michelle Zauner: Tränen im Asia-Markt
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 Foto: Ullstein Verlag

Michelle Zauner ist Songwriterin und Musikerin in der Band Japanese Breakfast und hat ihr erstes Memoir veröffentlicht, das es bis an die Spitze der New York Times-Bestsellerliste geschafft hat. Eine Verfilmung ist bereits geplant. In „Tränen im Asia-Markt“ schreibt Zauner über ihre zu kurze Zeit mit ihrer Mutter, und wie sie durch koreanisches Essen und dessen Nachkochen ihren Geist weiterleben lässt. Es geht auch darum, inwiefern gelebte Esskultur für unserer aller Leben und Biografien von Bedeutung ist. Eine intime und eindringliche Erzählung über Mutter-Tochter-Beziehungen, das Leben und warum der Magen neben dem Herzen der vielleicht wichtigste Liebesrezeptor bei uns Menschen ist. 

4. Benjamin Myers: Offene See
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Foto: Dumont Verlag

Das Leben des jungen Robert scheint im England kurz nach dem Zweiten Weltkrieg vorherbestimmt. Wie sein Vater und alle anderen im Ort wird er im Bergbau arbeiten müssen und Kohle hacken. Robert macht sich auf die Reise, er möchte das Meer sehen, das er zuvor noch nie gesehen hat. Auf seiner Wanderschaft trifft er in einem entlegenen Cottage die ältere Frau Dulcie. Eine ganz besondere Freundschaft entsteht und Robert wird entdecken, dass er zu mehr bestimmt ist, als bis zum Ende seines Lebens unter Tage zu schuften. Benjamin Myers’ Buch von 2020 ist eine atmosphärisch erzählte Coming-of-Age-Geschichte. Nicht zuletzt ist es aber auch eine Ode an die Kunst, an die Literatur und die unendliche Kraft der Poesie. 

5. Tobi Müller: Play Pause Repeat
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Foto: Verlag Hanser Berlin

Die Frage, ob es Popkultur und Popmusik ohne die Entwicklung von Technologien wie dem Edison’schen Phonographen, Tonband und anderen Musikmedien gäbe, ist rhetorisch. Der in der Schweiz aufgewachsene Berliner Autor Tobi Müller untersucht in seinem Buch „Play Pause Repeat“ die Geschichte der Popmusik und ihrer Technologien. „Play Pause Repeat“ ist objektiv und subjektiv zugleich, was jedoch den Zugang ausmacht. Müllers Beispiele führen von Mike Oldfield, U2, Simple Minds über Ace of Base bis hin zu Adele – denn es geht hier nicht ums Exponieren oder sommelierhaftes Getue, sondern um eine fundierte Medienanalyse und Einordnung, die zudem stets ein ereignisreiches Popleben voller persönlicher Geschichten rekapituliert.

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GENIESSEN IST ETWAS FÜR KENNER…  

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Unser milder Whiskey wird seit über 140 Jahren hergestellt. Eben seit unser Geschäftsgründer, M.W. Heron, 1874 den „Grand Ole´Drink of the South“ kreierte. Schon damals pflegte er gern „keiner so echt wie meiner” zu sagen. Genau das trifft auch heute noch zu, wenn sich Whiskey-Liebhaber weltweit für den unverwechselbar mild-würzigen Geschmack entscheiden. 

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