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Mehr Spaß im Freien: 5 Sport- und Spiele-Ideen für Park und Co.

Keine Lust mehr auf Frisbee, Fußball oder Boulekugelschieben? Lust auf neue Ideen, sich mit Freunden an der frischen Luft bei Sport und Spiel zu vergnügen? Hier sind unsere 5 Vorschläge für den Sommer 2021!

Jan Peter Wulf

1. Roundnet
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Vielleicht hast du schon mal gesehen, wie mitten im Park vier Leute einen Ball auf ein zwischen ihnen aufgespanntes rundes Netz dreschen oder sich ihn zuspielen. Das Ganze nennt sich Roundnet, manchmal wird es auch als Spikeball oder Metaball bezeichnet. Ganz grob gesagt ist eine vereinfachte Form von Beachvolleyball, denn auch hier darf sich jedes Team (zwei mal zwei Personen) den Ball dreimal zuspielen, bevor er wieder auf das Netz geschlagen werden muss. Das Coole ist, dass es ein 360-Grad-Spiel ist, man darf – und muss – sich während des Ballwechsels um das runde Netz bewegen. Dabei kommt man auf Dauer ziemlich ins Schwitzen, aber: Es macht auch richtig viel Spaß, auch ohne die fürs Beachvolleyball nötige Sprungkraft. Und das Netz lässt sich gut transportieren.

Tipp: Vor dem Spielen gut aufwärmen und dehnen, damit die Muskeln und Gelenke im wahrsten Sinne des Wortes mitspielen.

2. Stakk
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Image by Venture Stories

Ein Outdoor-Würfelspaß für große und kleine Spieler, der Boule/Boccia und Wikingerschach kombiniert, so ungefähr jedenfalls. Gespielt wird eins gegen eins oder in zwei Teams (mit vier, sechs oder sogar acht Spielern). Es geht darum, seine Würfel möglichst dicht an den roten Zielwürfel, der zuerst wie das Schweinchen beim Boulespielen geworfen wird, zu platzieren. Der Würfel, der am dichtesten am Zielwürfel liegt, kommt auf diesen drauf. Und so geht das Runde für Runde weiter, der Turm wächst – nicht nur in die Höhe, sondern er wird auch in die Breite nach bestimmten festgelegten Regeln „gestakkt“. Am Ende gewinnt die Person bzw. das Team, das alle seine Würfel in den Turm verbaut hat. Aber, aber, so einfach ist es dann doch nicht: Denn der Turm kann jederzeit kollabieren, wenn ein Würfel ihn trifft. Man kann ihn auch absichtlich zum Einstürzen bringen, wenn man zurück liegt.

Tipp: Gute Wurftechnik ist gefragt. Kugeln rollen bekanntlich. Aber Würfel? Ein bisschen, doch sehr unkoordiniert. Zielwasser trinken!

3. Headis
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Du brauchst: eine zweite Person, eine Tischtennisplatte und einen Ball. Headis setzt sich zusammen aus Head (Kopf) und Tennis. Erfunden worden soll der Sport vor rund 15 Jahren in Kaiserslautern sein – ältere Semester werden sich erinnern, dass das Stadion der Stadt einst ein Bundesliga-Hexenkessel war. Weil der Fußballplatz im Freibad belegt war, auf dem ein paar Jungs kicken wollten, die Tischtennisplatte hingegen frei, begannen sie den Ball per Kopf über das Netz zu spielen, und ein neuer Sport war geboren. Mittlerweile gibt es weltweite Turniere – und beim altehrwürdigen FC Kaiserslautern ist Headis offizieller Teil des Sportangebots. Die Regeln in aller Kürze: Gespielt wird mit dem Kopf und nur mit dem Kopf, die Platte mit dem Körper zu berühren ist anders als beim Tischtennis erlaubt, ebenso Volleys. Dass man nach jedem Ballwechsel mit einem Körperteil den Boden berühren muss, sorgt dafür, dass niemand sich einfach auf der Platte breitmacht und jeden Ball kinderleicht abwehrt. Ein Satz ist nach 11 Punkten gewonnen, zwei Gewinnsätze sehen die offiziellen Regeln vor. Viel Spaß beim Köpfen. Ach ja: Rundlauf kann man freilich auch spielen!

Tipp: Der hart aufgepumpte Fußball ist für Headis genauso wenig geeignet wie der butterweiche Aufblasball fürs Planschbecken. Am besten geht es mit dem Original Headisball, der 100 Gramm wiegt und 50 Zentimeter Durchmesser hat. Und ein bisschen Nackentraining schadet sicher auch nicht …

4. Crossboccia
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Es gibt Crossgolf, Crossminton und auch Crossboccia: Der Kugelspiel-Klassiker in einer neuen Erlebnisdimension. Statt mit harten Bällen wird mit weichen aus robustem Stoff gespielt, die mit Granulat gefüllt sind. Einmal geworfen und gelandet, bleiben die Klopse an Ort und Stelle liegen. So können sie praktisch überall zum Einsatz kommen und brauchen keinen glatten Rasen oder Sandboden. In der Wiese, im Gestrüpp, im Gefälle, sogar im Wasser (die Dinger schwimmen nämlich), mit Einbezug von Gegenständen wie Blumenkästen oder Parkbänken, bei schlechtem Wetter einfach in den eigenen vier Wänden, vom Balkon runter oder beim Warten auf den Bus – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Tipp: Man kann auch mit den sogenannten Combos spielen – das ist, wenn sich zwei oder mehrere der eigenen Bälle berühren und aneinander hocken (was deutlich einfacher passiert als bei normalen Kugeln). Dann gibt es Extrapunkte!  

5. Mini-Frisbee / Gravity Disc
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Frisbee ist ja eigentlich schon ganz cool (wenn man die Wurftechnik einmal drauf hat), aber das hier ist fast noch ein bisschen cooler: Beim Mini-Frisbee, auch Gravity Disc genannt, lassen sich mit etwas Übung – es wird vor allem mit der Vorhand geworfen – locker Entfernungen von 50 Meter überbrücken. Perfekt dann, wenn viel Platz im Park oder auf der Freifläche vorhanden ist. Die rund sechs Zentimeter kleine Scheibe lässt sich erstens super transportieren und zweitens super werfen. Sie hat eine Rille, in die der Zeigefinger kommt. Der Daumen kommt obendrauf und dann wird geworfen – so ähnlich, als wolle man einen Stein übers Wasser flitschen lassen. Und weil das Material weich ist, bricht es nicht beim Auftreffen auf Beton und Co. und es besteht auch keine Gefahr, Mitspielende oder andere Parkgäste zu verletzen, Autos zu verbeulen oder den Rhododendron-Strauch zu stutzen, sollte ein Wurf mal außer Kontrolle geraten.

Tipp: Das Spiel kann man auch gut solo spielen – zum Beispiel als Basketball-Variante mit Körben oder Löchern, in die hineingeschleudert wird.

Übrigens: Schon mal von der Sportart Plogging gehört?
Was sich dahinter verbirgt, lest ihr hier!

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