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Photo by Jan-Peter Wulf

5 Kochbücher für mehr Spaß und Erfolg in der Küche

Kochen ist sexy und macht richtig Spaß, das entdecken immer mehr Menschen. Und in Zeiten wie diesen ist es auch ein perfektes Hobby – man is(s)t viel zu Hause und verwöhnt sich und seine Lieben selbst.

Jan Peter Wulf

Wir haben 5 Buchtipps, damit euch die Ideen am Herd nicht ausgehen.

1. Die kleine Hoffmann: Einfach intuitiv kochen lernen
von Sophia Hoffmann 
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Photo by ZS Verlag / Annabell Sievert

„Die kleine Hoffmann“? Der Name klingt nach Understatement und so ist das auch gemeint: Ihr kulinarisches Meisterwerk schreibt die mit leckeren veganen Rezepten bekannt gewordene Berlinerin Sophia Hoffmann vielleicht später mal. Jetzt geht es erst einmal um die Basics beziehungsweise ums intuitive Kochen: Das nämlich soll, findet die Autorin (und wir auch!), vor allem Spaß machen. Zu wenig Zeit zum Kochen, Unsicherheit bzw. das Gefühl, der Aufwand lohne sich nicht – diese Gefühle kennen sicher viele. Klein anfangen, es einfach mal ausprobieren, ist Sophias Tipp. 

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Photo by ZS Verlag

Ihr knallgelbes Buch bietet 50 Grundrezepte von der kräftigen Brühe über Linsengerichte, Bratlinge, Dressings, Dips und Aufstriche bis hin zu Kuchen- und Keksteig. Dazu gibt es eine ausführliche Warenkunde und Tipps für Küchenutensilien – nicht nur, was man braucht, sondern vor allem, wie man die Tools richtig verwendet. Wie man eine Zwiebel würfelt, eine Paprika perfekt schneidet oder Ingwer mit dem Löffel schält, richtig würzt und abschmeckt, Lebensmittel lagert und, Stichwort Meal Prep, so kocht, dass man ein paar Tage länger davon zehren kann, all das verrät sie. Und das in einem Schreibstil, der einen mitnimmt, mit vielen persönlichen Tipps, Tricks und Ideen. Ideal für Einsteiger und ebenso für Fortgeschrittene!

240 Seiten, 22,99 Euro, erschienen 2021 im ZS Verlag

2. Umessen: Das Kochbuch für eine bessere Welt
von Lea Elci
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Photo by Brandstätter Verlag

Hand aufs Herz: Was habt ihr mit 15 Jahren so gemacht? Also, Lea Elci aus Hamburg hat mit 15 Jahren ein Kochbuch geschrieben! Was sie als Halbjahresprojekt an ihrer Schule begann, nämlich mit bekannten Köch*innen, Gastronom*innen und Food-Expert*innen Interviews führen und dazu Rezepte zu präsentieren, ist am Ende „Umessen“ geworden: ein richtiges, schönes Kochbuch mit vielen Ideen, wie wir uns nachhaltiger, klimafreundlicher, gesünder und genussvoller ernähren können. 

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Photo by Brandstätter Verlag

Die Rezepte-Reise fängt ganz simpel mit Ofengemüse aus Resten an, geht weiter mit vietnamesischer Pho mit Shiitake-Pilzen und Saibling-Sashimi bis hin zu Sabich-Sandwich oder Omas Linsenfrikadellen. Süße Sachen wie Bread Pudding mit Butterscotch oder ein Beeren-Streusel-Kuchen sowie Getränke-Rezepte fehlen ebenfalls nicht. Dazu gibt es spannende Interviews, unter anderem mit TV-Koch Tim Mälzer, und Tipps, wie man energiefreundlich kocht, Lebensmittelabfälle vermeidet und Obst richtig lagert. Die schönen Illustrationen im Buch sind übrigens auch von Lea selbst.

168 Seiten, 20 Euro, erschienen 2021 im Brandstätter Verlag

3. München: Kulturrezepte & Küchenschätze. Gerichte. Portraits. Geschichten
von Hannelore Fisgus
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Photo by Christian Verlag

Von Hamburg nach München: Mit dieser Stadt verbinden wir Leberkäs-Semmeln, Butterbrezn, Weißwürste am Morgen, Schweinshaxe und andere Deftigkeiten. Das wird auch immer so bleiben – mia san mia und das ist auch recht so. Doch zugleich ist München heute, kulinarisch betrachtet, wohl internationaler, glokaler als je zuvor. Das spiegelt das neue Buch „München: Kulturrezepte & Küchenschätze. Gerichte. Portraits. Geschichten“ von Hannelore Fisgus mit Fotos von Ingolf Hatz wieder: 

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Photo by Christian Verlag

Ein kulinarischer Streifzug durch Wirts- und Kaffeehäuser und andere Genuss-Orte der „Weltstadt mit Herz“. Mit bunten Rezepten wie Kokosmilchreis mit Mango und Egg Benedict aus dem „Café Münchner Freiheit“, Ramensuppe aus dem „Dantler“ und einer veganen Quiche aus dem „Bodhi“. Aber eben auch einem Eins-A-Obazda aus dem „Tölzer Kasladen“, Weißwurst (da ist sie wieder!) auf Vogerlsalat vom „Schwanthaler“ oder Topfenknödel mit Rhabarberkompott aus dem „Café Luitpold“. Dazu gibt es interessante Texte über die besuchten Orte, Historisches und allerlei Anekdoten, sodass sich das Buch auch schön schmökern lässt. Zum Beispiel, während das selbst zubereitete Essen im Ofen oder Schmortopf gart. An Guadn!

224 Seiten, 29,99 Euro, erschienen 2021 im Christian Verlag

4. Schneller Teller: Ein Kochbuch für zwei
von Stevan Paul
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Photo by Effilee

Der Hamburger Koch und Autor Stevan Paul hat schon viele schöne Kochbücher geschrieben, zum Beispiel über Streetfood, über japanische Küche oder sogar fürs Kochen auf dem Festival jenseits der berüchtigten Ravioli aus der Büchse. Da fällt die Auswahl für unsere Tipp-Liste schwer. Wir haben uns für das Kochbuch „Schneller Teller“ entschieden, denn es ist ein besonders praktisches. Der Name sagt es ja schon: Es geht um Speisen, die sich relativ fix auf den Teller bringen lassen. 

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Effilee/Andrea Thode

Unterteilt sind die Rezepte nach Zeit: Lauch-Miso-Spaghetti, griechischer Wassermelonensalat oder ein Hotdog-Style-Bratwurst-Wrap brauchen 15 Minuten. Gerösteter Blumenkohl mit Gurke und Rauchmandeln in Kimchi-Vinaigrette oder der „Jahreswechsel-Hangover-Salat“ brauchen 20 Minuten. Und so geht es in Fünf-Minuten-Schritten weiter bis zu Leckereien wie Cuban Sandwich, Linsensuppe mit Räucherlachs und Meerrettich oder Summer Rolls mit Steakstreifen, Sprossen, Ingwerkraut und Koriander, die in 35 Minuten zubereitet sind. Wer nicht ganz so zügig in der Küche ist, braucht hie und da vielleicht ein paar Minütchen länger, aber das ist nicht weiter schlimm. Und vor allem ist „Schneller Teller“ enorm vielseitig: Mit 200 Rezepten wird es einem weder beim Kochen noch beim Futtern langweilig! Einige Rezepte zum Testen gibt es übrigens hier.
 
438 Seiten, 29,90 Euro, erschienen 2019 bei Effilee

5. Eis! Gelato! Sorbet! Alles selbst gemacht!
von Stiftung Warentest
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Stiftung Warentest

Zum Schluss wechseln wir vom Kochen zum quasi Gegenteiligen: Gefrieren. Eis selber machen, und zwar richtig lecker – wie das geht, erfahrt ihr in diesem tollen Rezeptbuch von der Stiftung Warentest. Richtig gelesen: Die macht nämlich nicht nur sehr penible Produkttests, sondern hat auch eine ganze Reihe von Büchern rund ums Thema Ernährung im Programm. Und dieses hier ist natürlich nicht in einem der Prüf- und Testlabors entstanden, sondern bei „Gimme Gelato“, einer der coolsten Eisdielen Berlins, einem echten Paradies für Eisfans. Popsicles, Sorbets, Milchspeiseeis und vieles, vieles mehr verkauft die Eisdiele mit dem putzigen Otter im Logo und in diesem Buch verraten die Eis-Profis von „Gimme Gelato“, wie perfektes Eis auch zu Hause gelingt – mit und ohne Milch, mit und ohne Eismaschine. 

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Stiftung Warentest

Popcorn-Gelato, Wassermelone-Basilikum-Sorbet, Erdnuss-Karamell-Gelato-Popsicles, das gute alte Spaghetti-Eis, Granitas sowie Basisrezepte für Waffelhörnchen, Keksteig, Brüsseler Waffeln und diverse unverschämt leckere Saucen – in diesem Buch ist alles drin. Die Rezepte sind einfacher, als man vielleicht denkt, und die Präsentation des Ganzen viel bunter und poppiger, als man es von der hochseriösen Stiftung erwarten würde. Richtig klasse. Wir wünschen gutes Gelingen und fröhliches Schlecken!

176 Seiten, 16,90 Euro, erschienen 2021 bei der Stiftung Warentest

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